Bei idealem Wanderwetter unternahmen die Naturfreunde Traisen eine Rundwanderung auf den Gaisstein, einen eher unbekannten, aber wunderschönen Aussichtsberg in den niederösterreichischen Voralpen.
Von Amöd in der Gemeinde Furth an der Triesting (421 m) wanderte die 12-köpfige Gruppe über Wiesen zum Hof Gaissteiner, von wo bereits die Felswände des Gaissteins zu sehen sind. Kurz darauf wurde durch eine Drehtüre der eingezäunte Bereich des Wildtiergeheges erreicht.
Auf einer Forststraße ging es durch den Wald zur großen Himmelsreithwiese, wo der Anstieg auf den Gaisstein beginnt. Erst musste der steile Aufstieg durch die bewaldete Südostflanke auf einem schmalen Weg bewältigt werden, dann wurde der Pfad zum Gipfel steiniger und es konnten zahlreiche Steinböcke beobachtet werden.
Beim Gipfelkreuz des Gaissteins (974 m) angelangt, bot sich ein panoramischer Blick auf Schneeberg, Rax, Ötscher, Kieneck, Unterberg, Hochstaff und Muckenkogel. Bei einer Rast am sehr felsigen und beinahe baumfreien Gipfelplateau stärkten sich die Teilnehmer mit ihrer mitgebrachten Jause, ehe der Abstieg zurück zur Himmelsreithwiese in Angriff genommen wurde.
Von dort marschierte die Wandergruppe auf der Forststraße weiter. Über stabile Leitern musste nun das Wildtiergehege verlassen werden. Nachdem der Zaun überstiegen war, ging es erst wieder die Forststraße entlang und schlussendlich auf einem bequemen Feldweg zurück zum Parkplatz, um die Heimfahrt anzutreten.
Eine wirklich beeindruckende Rundtour, die in der Gipfelregion durch ihren alpinen Charakter und den fantastischen Rundumblick besticht!
Bericht: Helga Beyerl